Rezensionen von A-Z

Montag, 12. September 2016

Rezension zu "Die Liebe deines Lebens" von Cecelia Ahern

Klappentext

Christine & Adam: eine Geschichte voll Schmerz, Glück und Lachen – von einer Liebe, die Leben rettet.
Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten … aber wie lange?

Schreibstil

Wie immer liest sich Aherns Schreibstil leicht von der Leber weg. Hier wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Christine erzählt und so mit witzigen und nachdenklichen Anekdoten geschmückt. Herrlich erfrischend.

Charaktere

Christine Rose ist die Chefin ihrer Jobagentur. Sie liebt ihre Arbeit, bei der sie Menschen an die richtige Arbeitsstelle vermitteln kann. Diese Art Helfersyndrom bringt sie zwei Mal innerhalb eines Monats in die Situation, vor einem Menschen zu stehen, der sich umbringen will – und den sie deswegen retten will. Bei sich selbst schaut Christine nie so wirklich, was los ist, holt sich lieber Tipps aus ihren zahlreichen Selbsthilferatgebern der Populärpsychologie.

Adam Basil hat alles verloren: den Job, den er liebt, seine Freundin, der er einen Heiratsantrag machen wollte, seinen besten Freund, der nun mit seiner Freundin zusammen ist und seine Schwester, die das Land verlassen musste, da sie einen Massenbetrug beging. Zusätzlich soll er auch noch der Chef der Familienfirma werden, welches ihm völlig gegen den Strich geht. Da er nicht mehr weiter weiß, will er sich von der Ha’Penny Bridge stürzen, als Christine ihm begegnet, die ihm verspricht, sein Leben wieder lebenswert zu gestalten.

Zahlreiche Nebencharaktere tauchen auf, alle mit ihrer eigenen Art versehen, die man gut auseinanderhalten kann. Sie lockerten die Geschichte auf, zeigten andere Seiten, die der Geschichte teilweise die Schnelligkeit nahmen oder ihnen Würze verlieh.

Umgebung

Ahern geht spärlich mit Umgebungen um. Grob umrissen wird jeder Aufenthaltsort, wichtigere Punkte wie die Ha’Penny Bridge beschreibt sie näher. Ich finde es in diesem Falle gut, da mir die Umgebung eigentlich schnurz ist, solange ich sehe, dass die Geschichte vorankommt.

Plot

Vom Verlieben ins eigene Leben – so könnte man den Plot nennen. Christine kämpft für Adam und somit auch gleich für sich. Schreckliche Ereignisse werden hinter ihr gelassen und sie schreitet mutig voran, wobei sie sich zu sehr auf Adam fixiert und so anfangs nicht bemerkt, wie sie sich selbst auch ein Stück weit heilt.

Ende

Dieses lief genauso, wie ich es mir gewünscht habe, auch wenn es hier und da Konflikte mit einem bestimmten Nebencharakter gab, den ich mir mehr ausgemalt gewünscht hätte, was für diese Geschichte aber eventuell gar nicht relevant ist.

Fazit

Wieder ein toller Roman über die Liebe und das Leben und wie sich beides manchmal ganz unerwartet miteinander verflicht. 5 Sterne gibts von mir.

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