Rezensionen von A-Z

Montag, 12. September 2016

Rezension zu "Humpelgreed" von August Gral


Klappentext

Ein Abenteuerroman für junge Piraten und alle, die noch nicht erwachsen genug sind, um mit dem Fragen aufzuhören.

An einem gewöhnlichen Tag in der kleinen italienischen Stadt hilft Tim seinem Onkel Antonio im Spezialitätengeschäft aus, bis ihn auf einmal der Piratenkapitän Humpelgreed überfällt, der ihn entführt und auf sein Schiff nach Seeland bringt. In dieser fantastischen Welt entzieht Humpelgreed Kindern ihre Fragen, die er braucht, um sein Schiff anzutreiben. Tim und zwei Dutzend andere Kinder müssen ihren Mut beweisen, um nicht vom Kapitän Humpelgreed verheizt zu werden. Werden sie Seeland rechtzeitig verlassen können, bevor ihre Fragen aufgebraucht sind? Oder werden sie leer und fragenlos durch die Welt irren, sofern sie jemals Seeland verlassen?

Schreibstil

August Gral schreibt angenehm und flüssig, nichts ist kompliziert geschrieben. Ab und an folgen Lieder in den einzelnen Kapiteln, die die Stimmung auflockern.

Charaktere

Tim ist ein aufgeweckter Junge, der auf einmal aus seiner Welt in eine andere gerissen wird und aufpassen muss, was er sagt. Er passt sich schnell an und fordert den Kapitän immer wieder heraus. Auch wenn er dafür bestraft wird, lässt er sich nicht den Mund verbieten.

Kapitän Humpelgreed ist ein fieser Pirat, der Kinder dazu benutzt, sein Schiff voranzutreiben und ihnen somit die Fragen klaut. Sympathie kann man für diesen Spießgesellen wirklich nicht empfinden – ein gelungener Antagonist!

Eine Menge Nebencharaktere tauchen weiterhin auf, wie die weise Eule O, die jeden Satz mit “Oh” beginnt. Auch diverse Kameraden Tims erscheinen auf der Bildfläche, die ihm hilfreich zur Seite stehen. Neben sprechenden Bananen, Affenpiraten und Sandmenschen gibt es viel zu entdecken und erleben!

Umgebung

Es gab so viele! Doch jede Umgebung hat vom Autor ihren eigenen Charme verpasst bekommen. So roch ich auf dem Meer die salzige Luft, spürte die Brise beinahe auf der Haut. Auf Sand-Dynien füllten sich meine Sandalen mit Sand, während ich mich an jeder Menge Obst gütlich tat. Und auch Unter-Wasser ist unvergessen, wo ich mit der Prinzessin Kyrelaia aß und den Reisenden Han weiterreichte. Fantastisch!

Plot

Immer hielt es sich daran: Tim will wieder nach Hause und sich erinnern. Die Suche nach der Garagambolfrucht und einem Ausgang zieht sich konsequent durchs Buch. Dadurch blieb es spannend bis zum Schluss.

Ende

Auch hier verrate ich euch nicht, wie es ausgeht. Nur so viel sei gesagt: Ich bin überaus zufrieden :).

Fazit

5 Sterne vergebe ich an dieses fantastische Kinderbuch, das so voll Fantasie steckt, dass ich am liebsten hineingesprungen wäre!

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